Wir haben in über zehn Jahren tausende Kartons getragen und dabei so manches erlebt, von Bücherkisten, die kein Mensch heben kann, über Gläser im Handtuch-Wickel bis zu Kartons mit der Aufschrift „Zeug“. Damit Ihnen das nicht passiert, hier die sieben häufigsten Packfehler und wie Sie es besser machen.
1. Fehler Schweres in große Kartons
Der Klassiker. Ein großer Karton voller Bücher wiegt schnell 40 Kilo, das hebt niemand gesund. Die Regel ist einfach. Schweres kommt in kleine Kartons, Leichtes in große. Kein Karton sollte mehr als 15 bis 20 Kilo wiegen.
2. Fehler Billige (pardon günstige) Kartons vom Supermarkt und Baumarkt
Gebrauchte Versandkartons und sog. Umzugskartons geben unter Last nach, lassen sich schlecht stapeln und reißen gern im ungünstigsten Moment. Stabile Umzugskartons halten mehrere Umzüge aus, bei uns können Sie sie übrigens kaufen. Für die Garderobe gibt es leihweise Kleiderboxen, die wir am Umzugstag mitbringen.
3. Fehler Hohlräume lassen
Was im Karton wackelt, geht kaputt. Füllen Sie Lücken mit Packpapier, Handtüchern oder Kissen auf. Der Karton ist richtig gepackt, wenn beim Schütteln nichts klappert und der Deckel plan schließt.
4. Fehler Geschirr liegend packen
Teller gehören hochkant in den Karton wie Schallplatten. So federn sie Stöße viel besser ab. Jeder Teller einzeln in Packpapier, Gläser mit Papier ausstopfen und stehend packen. Schwere Töpfe nach unten, Sektgläser nach oben.
5. Fehler Keine oder unklare Beschriftung
„Zeug“ ist keine Beschriftung, jedenfalls nicht, wenn Sie etwas länger nicht zum Entpacken kommen. Schreiben Sie auf jeden Karton das Zielzimmer und grob den Inhalt, und zwar seitlich, nicht nur oben, damit man es auch im Stapel lesen kann. Noch besser ist es, die Kartons zu nummerieren und eine kurze Liste zu führen. Zerbrechliches deutlich markieren!
Profi-Tipp. Geben Sie den Kartonagen eine Nummer und markieren Sie sichtbar im neuen Heim die Räume. Die Träger sehen auf einen Blick, wohin die Kiste gehört, ohne lesen zu müssen.
6. Fehler Alles auf den letzten Drücker
Packen dauert immer länger als gedacht. Als Faustregel gilt pro Karton 15 Minuten. Fangen Sie zwei bis drei Wochen vorher mit den Dingen an, die Sie selten brauchen. Was am Umzugstag noch offen ist, wird erfahrungsgemäß einfach irgendwo reingeworfen, und genau diese Kartons sorgen später für Frust. Und glauben Sie uns, es sind mehr, als Sie denken. Pro Quadratmeter Wohnfläche rechnet man in etwa einen Karton (Angaben sind Durchschnitt).
7. Fehler Wertsachen und Dokumente mit verladen
Pässe, Verträge, Schmuck und Festplatten gehören nicht in den Umzugswagen, sondern in eine separate Tasche, die Sie selbst transportieren. Nicht aus Misstrauen, sondern damit Sie im Trubel jederzeit wissen, wo das Wichtigste ist.
Oder Sie lassen einfach packen
Sie möchten sich das alles sparen? Mit unserem Ein- und Auspackservice übernehmen wir das komplette Packen, professionell und sorgfältig. Bei der kostenlosen Besichtigung zeigen wir Ihnen gern, wie viel Aufwand sich damit sparen lässt.
Fragen zum Packen? Rufen Sie an unter +49 8248 8886588, Beratung kostet bei uns nichts. Oder gleich das kostenlose Angebot anfordern.
